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Häppchen: Das Tropenhaus an der Ruhr-Universität-Bochum

Andasch | 27.02.18 | / / | Kommentieren
Ein entspanntes Summen und Zierpen, das gleichmässige Rauschen eines kleinen Baches und warmfeuchtes Klima. Im Osten des botanischen Gartens, also gleich links vom Eingang, steht das Tropenhaus der RUB. Es ist eins von drei Gewächshäusern an der RUB. Für mich, besonders in den Wintermonaten, jedes mal ein kleiner Urlaub. Wenn einem bei nasskaltem, matschigen Herbstwetter der kalte Wind durch das Gesicht zieht und der graue kontrastlose RUB-Beton droht einen zu erschlagen, hilft mir eine kurze Auszeit bei angenehmen 22°, zwischen smaragdgrünen Tropenpflanzen und einer angenehm lebendig-gleichmässigen Klangkulisse.


Ob unterwegs auf dem Weg zur Arbeit, in der Raucherpause oder auf dem Klo. Unsere Häppchen sind kurze Texte für den kleinen Lese-Hunger zwischendurch - quasi das fast food unter unseren Blogtexten.

Fotohäppchen: Ein Gruß zum Jahreswechsel

Der Hartmann | 31.12.17 | / / | 1 Kommentar
Liebe Leser*Innen, liebe Freund*Innen,
das Jahr 2017 ist so gut wie vorbei. Ein Jahr, in dem viel bei uns passiert ist. Wir hatten Live- Events, wir konnten Freundinnen und Freunde im Blogteam begrüßen und wir haben noch so manchen Schabernack getrieben.
Und da, wo wir dieses Jahr aufhören, machen wir im nächsten Jahr weiter.
Wir sind gespannt, was nächstes Jahr bringt.

In diesem Sinne, kommt gut in das neue Jahr gerutscht, auch die, die Arbeiten müssen.

Euer Nachtwind- Team

Fotohäppchen: Sonnenuntergang in Essen

Der Hartmann | 20.12.17 | / / | Kommentieren
Ich liebe ja Sonnenuntergänge. Umso mehr freute ich mich, als ich auf dem Weg zum letzten "Nachtwind Live" war und meinen Fotoknipps dabei hatte,


Häppchen: Comics mal anders

Andasch | 20.11.17 | / | 2 Kommentare
Bei Comics denken wir immer an die großen Superhelden: Spiderman, Batman und Superman. Durch das Marvel Cinematic Universe vielleicht auch an Ironman, Antman und so weiter. Aber Comics lesen ja eigentlich nur Kinder oder Nerds. Mittlerweile vielleicht auch einfach Hardcorefans der verschiedenen Universen. Comics haben aber soviel mehr zu bieten. 

Ich möchte heute in aller Kürze nur meinen Lieblingscomic vorstellen. Der hat nichts mit Superhelden zutun. Er ist melanchonisch und spielt in einer Welt ohne Magie oder Superkräfte. Nur eine WG und ihre Bewohner.
Tim Gaedke erlaubt seinen Figuren in Punchdrunk einfach da zu sein. Keine große Heldenreise, keine Lösung. Am Ende ist nichts groß anders, aber es ist doch ziemlich viel passiert. Wie im echten Leben halt..




Fotohäppchen: Die Sonne von Orm

Der Hartmann | 30.10.17 | / / | 2 Kommentare
In meiner Ausbildung habe ich auf verschiedenen Stellwerken gearbeitet und gelernt.
Eins davon war das Stellwerk "Oberhausen West Orm", das in der Mitte des Güter- und Rangierbahnhofs Oberhausen- West gelegen ist.
Während einer Spätschicht haben sich zwei Bilder ergeben, bei denen ich froh war, die Kamera dabei gehabt zu haben



Videohäppchen: Lucky Chops NYC

Der Hartmann | 25.10.17 | / / | 1 Kommentar
Ich liebe ja Bands, die irgendwas machen, was nicht unbedingt alltäglich ist.
Vor kurzem bin ich auf die Band "Lucky Chops NYC" gestoßen und mich schlagartig in diese Truppe verliebt.
Hier ein Beispielvideo



Häppchen: Ruhrgebietsflair

Andasch | 09.10.17 | / | 3 Kommentare
Schon oft hab ich mich gefragt, was genau ich jemandem zeigen kann, der mich aus dem Ausland besuchen kommt. Auf den ersten Blick versteht man den Pott einfach nicht. Wie kann ich ihm/ihr diese kontraintuitive Schönheit zeigen: Dieses pulsierende Leben, diese Betongraue in-die-Fresse-Ästhetik. Ihr wisst schon.
Klar, man kann sone Touri-Tour machen. Einmal ab in die verschiedenen Industrieparks: Westpark in Bochum, Landschaftspark in Duisburg, vielleicht 'n Abstecher ins Bergbaumuseum oder ins Gasometer. Aber haben wir dann wirklich das Ruhrgebiet erlebt? Keine Ahnung.
Irgendwie nicht.
Der Pott ist für mich mehr als all die schlafenden Industrieriesen. Mehr als Bergbau, Currywurst und Herbert Grönemeyer. Es ist, als würde unter all dem Beton Leben fließen und pochen. Es gibt Kultur und Kunst und Musik. 'Ne riesige Poetry- Slam- Szene, viele freie Theater, ne lebendige Musikszene. Egal ob Hip-Hop, Drum 'n' Bass oder Alternativerock. Im Ruhrgebiet findest du alles.
Irgendwann im August habe ich in Essen einen Ort gefunden, der für mich dieses Ruhrgebietsflair irgendwie repräsentiert. Ich hab in Esssen-Frohnhausen einen Döner bei Atilla Döner gegessen. Es war noch angenehm warm und ich konnte in kurzer Hose draußen sitzen. Es war ein guter Tag. Vor dem Laden hatte der Besitzer wacklige Stühle und Tische gestellt. Drei oder vier Meter von mir entfernt, rauschte die A40 vor sich hin. Laut und gleichmässig. Wäre ich aufgestanden, hätte ich auf sie runterschauen können. Von meinem Sitzplatz  aus verwehrte mir aber eine blanke graue Betonmauer die Aussischt. Nach dem Essen trank ich einen türkischen Tee. Direkt vor mir war eine Straße. Ein alter Mann lief seiner Frau hinterher und brüllte etwas. Dann drehte er sich um, sah mich an und sagte: "Eins hab ich gelernt: Frauen und Bussen läuft man nicht hinterher". Dann blieb sie stehen und er lief doch hinterher. Beide brüllten sich dann an. Aber irgendwie liebevoll. Ich weiß es klingt verrückt aber das war wunderschön.
Dieser Wille, allen Widrigkeiten zum Trotz, es schön zu haben, diese eigene Ästethik von Ehrlichkeit und brüllender Liebe und gleichmäßigen lauten Rauschen von Autobahnen...das ist Ruhrpott. Klar, kann man draußen am Kanal in Venedig sitzen und es ist schön. Das ist wirklich nicht schwer. Aber trotz all dem grauen Beton, lauten Geräuschen, Armut und Asiromantik, den Willen zu haben, es irgendwie schön zu machen. Scheiße, das ist Ruhrpott. Das dachte ich so, als ich an meinem Tee schlürfte, die Sonne meine Arme warm machte und mich wunderte, was würde ich Freunden aus dem Ausland zeigen, um ihnen das Ruhrgebiet zu erklären. Vermutlich wäre das ein Ort.

Prosa-Häppchen: Regen

Miriam Jagdmann | 07.10.17 | / | Kommentieren
Es regnet, gießt, strömt, pladdert, schüttet, schifft...
Regentropfen klopfen ans Fenster, als ob sie hinein gelassen werden möchten. Ich stehe im Dunklen und beobachte wie sie die Scheibe runterinnen. Tropfen um Tropfen um Tropfen folge ich mit den Augen. Sonst bewegt sich nichts an mir. Meine Gedanken dafür umso mehr. Sie fluten durch meinen Kopf. Werden vom Rinnsal, zum Bach, zum Fluss, zum Meer. Unberechenbar, dunkel und tief. Überschwemmen meinen Kopf. Und ich spüre wie die Deiche brechen. Tränen laufen meine Wangen hinab wie die Tropfen das Fenster. Fallen auf den Fußboden vor mir und bilden dort eine winzige Pfütze. Und alles was ich denke ist: "Wann hört dieser Regen endlich auf?"