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Kommentar: Medienkritik – Warum ich Christian Linders Bäcker-Anekdote nicht rassistisch finde

Andasch | 14.05.18 | / | 1 Kommentar
Dieser Post spiegelt einzig und allein die Aussage des Autors wieder und ist als journalistischer Kommentar zu verstehen.

Ich bin weiß Gott, kein großer Fan von Christian Lindner oder der FDP. Die allgegenwärtige wirtschaftswissenschaftliche Sicht auf die Welt, abseits aller humboldschen Humanismusprinzipien, die Leben, Schicksale und Träume auf kalte, nüchterne Zahlen reduziert, läuft mir zutiefst zuwider.
Aber wer Christian Linder nach seiner Anekdote Rassismus vorwirft, ist vielleicht nicht hysterisch, aber hat seine Aussage nicht richtig verstanden.

Was er gesagt hat: "Man kann beim Bäcker in der Schlange nicht unterscheiden, wenn einer mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen bestellt, ob das der hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist, oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer. Damit die Gesellschaft befriedet ist, müssen die anderen, die in der Reihe stehen, damit sie nicht diesen einen schief anschauen und Angst vor ihm haben, müssen sich alle sicher sein, dass jeder, der sich bei uns aufhält, sich legal bei uns aufhält. Die Menschen müssen sich sicher sein, auch wenn jemand anders aussieht und noch nur gebrochen deutsch spricht, dass es keine Zweifel an seiner Rechtschaffenheit gibt. Das ist die Aufgabe einer fordernden, liberalen, rechtsstaatlichen Einwanderungspolitik."

Im Anschluss und nach dem öffentlich wirksamen Partei-Rücktritt des FDP-Politikers Chris Payk hat Christian Lindner in einem Twitter- Video erklärt, wie das Statement gemeint war.  Dabei appelliert er bei Diskussionen um Integration und Rassismus zu Nüchternheit und Sachlichkeit. Und wenn die FDP und Christian Linder was können, dann das: kühle, distanzierte Sachlichkeit.

Die Reaktionen 

Und schnell gab es auch die ersten Reaktionen in den Medien. Ein handwerklich guter Kommentar, der argumentiert warum Christian Lindner Aussage rassistisch interpretiert werden könnte gibt's zum Beispiel bei Spiegel Online. Der Autor erkennt zwar an, das Lindner eigentlich dafür sorgen möchte, dass "nützliche Menschen unlindnerscher Hautfarbe nicht unter Diskriminierung zu leiden haben", wirft ihm aber vor in den Sumpf von Alltagsrassismus gestolpert zu sein. Seiner Meinung nach hätte Lindner klarstellen sollen, dass man keine Angst vor jemandem haben muss der Brötchen in einer anderen Sprache bestellt und das Hautfarbe, Sprachkenntnisse und Aufenthaltsstatus nichts über die "Rechtschaffenheit" eines Menschen aussagen. Ein wenig trotzig echauffiert sich der Autor außerdem und erklärt, dass sich Bäckereibesucher*Innen auch nicht um den Aufenthaltsstatus anderer Anwesender zu scheren haben.

Ängste ernst nehmen

Und Stefan Kuzmany hat Recht. In allen drei Punkten. Es sollte egal sein, welche Hautfarbe der Mensch vor mir in der Schlange hat. Weder Hautfarbe, Sprache oder Aufenthaltsstatus sagen etwas über die "Rechtschaffenheit" eines Menschen aus. Und eigentlich sollte jedem auch der Aufenthaltsstatus von einem Menschen egal sein. Ich persönlich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Kein Mensch ist illegal. Niemand der flieht, sollte Angst um eine Abschiebung haben.
Aber es entspricht leider nicht der Realität. Mein Mutter ist polnische Einwanderin und ist seit 1989 hier. Bis heute spricht sie nicht akzentfrei deutsch und auch sie berichtet davon, dass sie nie als deutsch wahrgenommen wird. Sie ist immer "die Polin" und wird manchmal auch schräg angeguckt. Das ist scheiße, aber so ist leider immer noch viel zu oft so.


Christian Lindner greift diese Situation auf und sagt man kann nicht erkennen, ob jemand ein "hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist, oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer" ist. Und auch wenn mir die Unterscheidung zwischen wertvoller, weil gut ausgebildete*r Ausländer*In und wertlose*r Ausländer*In zutiefst zuwider läuft, sagt Linder doch: Wer jemand ist, kann nicht an seiner Sprache oder seinem Aussehen erkannt werden. Lindner nimmt die Ängste der Menschen ernst und versucht eine Lösung zu finden. Und wir sprechen hier nicht von den "Ängsten" im braunen Sumpf, sondern von den Ängsten von Oppa Dirk von nebenan oder einem durchschnittlichen Konservativen.


 Du brauchst doch keine Angst zu haben

Und im Gegensatz zu Thomas de Maizière ist Lindners Lösung nicht Leitkultur, sondern der Rechtsstaat. Im Gegensatz zu de Maizière versucht Lindner nicht die Ängste durch das Ausschließen "der anderen" zu beseitigen, sondern mit der demokratischsten aller Gewissheiten: Dem Rechtsstaat. Ich kann mir in Deutschland sicher sein, dass Gesetze gelten und hier auch eingehalten werden. Egal, welche Hautfarbe ich habe oder welche Sprache ich spreche: In Deutschland hat jeder dieselben Rechte.
So sehr ich Lindners neoliberale Logik von wertvollen und nicht wertvollen Menschen verachte, so macht er hier meiner Meinung nach etwas richtig. Er nimmt die Ängste der Menschen ernst und versucht Lösungen und Sicherheiten zu bieten, statt einfach zu sagen: "Du brauchst doch keine Angst zu haben". Zu einer ehrlichen Diskussion gehört es eben auch dazu, diese Ängste ernst zu nehmen, seien sie noch so irrational. Denn wenn wir es nicht tun, instrumentalisieren eben die AfD, die Identitären oder andere Rechte die Angst. Nicht jeder, der Angst hat oder sich unwohl fühlt ist ein Rassist oder Nazi, aber er*sie kann zu einem werden, wenn er oder sie sich nur noch bei der AfD ernst genommen fühlt.

Ursprünge verstehen und Tipps geben

Eine befreundete Erzieherin und ich haben am Strand mal einen kleinen Jungen und seinen Papa beobachtet. Der Kleine hat wie am Spieß geschrien, weil er Angst vor Sand hatte. Der Vater wiederholte immer wieder: "Du brauchst doch keine Angst zu haben". Die befreundete Erzieherin hatte mir damals gesagt, dass das das schlimmste ist, was man in dieser Situation tun kann. Jede Angst, auch die Angst vor dem bösen Monster unter dem Bett muss respektiert werden und man sollte dem Kind Wege zeigen, mit der Angst umzugehen. Wenn ein Kind Angst vor Blitz und Donner hat, erklärt man dem Kind am besten den Grund für den Krach oben am Himmel und wenn es Sand ist, dann sucht man einen Weg damit umzugehen.

Und auch wenn die Bevölkerung keine Kinder sind, so gilt das auch bis ins Erwachsenenalter. Wenn ich völlig irrational Angst vor Spinnen habe, hilft es mir nicht, wenn jemand mir sagt, dass ich doch keine Angst zu haben brauche, sondern jemand der mit mir Wege sucht, mit dieser Angst umzugehen.

In allen Kommentaren, einschließlich dem von Stefan Kuzmany wird aber genau das verlangt: Sagt den Leuten sie brauchen keine Angst zu haben vor Menschen mit anderer Hautfarbe oder gebrochenem Deutsch. Und ihr alle habt ja recht, das brauchen sie auch nicht. Aber ihnen das nur zu sagen, wird ihnen nicht helfen. Um ihnen diese Angst zu nehmen brauchen wir eine ehrliche Diskussion, bei der auch irrationale Ängste benannt werden dürfen, ohne verurteilt zu werden.

Besonders stolz dürfen übrigens die Journalist*Innen sein, die sich von Alice Weidel instrumentalisieren haben lassen und zitieren, wie die FDP sich gern mit der AfD abstimmen kann bei Migrationsfragen. Alice Weidel hat nämlich erkannt, dass AfD-Wähler*Innen die sind, die sich nicht ernst genommen fühlen und sie gewinnt, wenn die anderen sich prügeln. Deswegen versucht sie internettrollmässig nochmal Öl ins Feuer zu kippen und unsere liberale Gesellschaft weiter zu spalten. Ganz "House of Cards"- mässig schaut sie jetzt zu, wie sich unsere liberale Gesellschaft selbst zerfleischt und schlürft dabei Chardonnay.

Smartphone statt Laptop - Zocken auf dem Smartphone

Andasch | 10.05.18 | / / | Kommentieren
Unsere Smartphones sind krass. Wir können mittlerweile richtig produktiv damit arbeiten oder uns unterhalten lassen. Die Displays lösen in FullHD und manchmal sogar darüber hinaus auf. Es gibt Smartphones mit denen sich auch ordentliche Fotos oder Videos machen lassen. Aber was ist eigentlich, wenn wir die Rechenpower zum Zocken nutzen wollen?

Casual Gamer werden bedient

Smartphones werden schon länger zum Zocken benutzt. Die meisten Spiele richten sich aber an Gelegenheitsspieler. In Arcadeartiger Manier springen wir über U-Bahnen, durch Tempel oder puzzeln uns durch Süßigkeiten. Und ich geb's ja zu: Für zwischendurch ist das ja auch mal ganz nett, aber die große Story, das packende Rollenspiel, das ist auf dem Smartphone zurzeit eher die Ausnahme. Irgendwie scheint das ja auch sinnvoll. Fast jeder besitzt ein Smartphone und die wenigsten wollen komplexe Spiele am Smartphone spielen. Die meisten wollen zwischen U-Bahn 52 und 53 halt nur mal eben ne Runde Doodle-Jump spielen.

Portierungen von alten Klassikern

 Knights of the Old Republic spielt circa 4000 Jahre vor den Filmen
Mittlerweile haben viele Entwickler das Potential hinter Smartphones entdeckt. Ein großer Markt sind Portierungen von alten Klassikern. So gibt es zum Beispiel GTA 3, Vice City und sogar San Andreas als Portierungen für Android.
Auch JRPG-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Verschiedene Final Fantasy Ableger wurden für Android portiert. Unteranderem der Klassiker Final Fantasy 7, dass unter Fans als eines der besten Spiele der Reihe gezählt wird.
Mein absouluter Favorit ist allerdings ist Star Wars: Knights of the Old Republic. Der Klassiker aus dem Jahr 2003 wurde in vollem Umfang auf Android-Smartphones gebracht.

Fast 20 Stunden habe ich schon in das Spiel investiert.
Wir können am Handy also ein komplettes und wirklich gutes Rollenspiel genießen. Die Steuerung ist gerade am Anfang noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nach spätestens einer Stunde klappt's dann doch irgendwie. Typisch Bioware können wir unseren Charakter und unsere Gefährten frei gestalten, haben die Möglichkeit uns in vielen Situationen zu entscheiden und damit den Spielverauf zu verändern und grafisch sieht es, gerade für ein Smartphonespiel fantastisch aus. Kostenpunkt zurzeit: Fast 10 Euro im Google Playstore.
Damit fühlt sich das Handy wie ein richtiger Handheld an. Eine Story mit Tiefe, Zwischensequenzen und gute Spielmechaniken. Alles in allem: Einfach ein richtig gutes Spiel.

Für das Smartphone gemachte Spiele

Neben den alten Klassikern gibt's aber auch neue Spiele, die extra für das Smartphone gemacht wurden. Ein großartiges Beispiel ist Superbrothers: Sword and Sworcery. Ein, in charmanter Pixelart gehaltenes, Rollenspiel-Adventure. Als namenlose Heldin erkunden wir die erst harmloswirkenden Wälder irgendwo im Kaukasus. Während des gesamten Spiels kommen immer mehr Mechaniken dazu, die dem Smartphone und seinen Möglichkeiten gerecht werden. Mal muss das Smartphone gewendet werden, mal schnell hin und her gewischt werden und manchmal Dinge angetippt werden. Alles eingebettet in eine gute Geschichte. Für weniger als fünf Euro, macht ihr hier auf jeden Fall nichts falsch. Für einen ausführlichen Test zu Sword and Sworcery, schaut bei CT das radio vorbei. Da habe ich mehrere Beiträge zu dem Spiel produziert. Ihr findet sie hier.




Ein anderes Beispiel ist das kostenlose (!) Spiel zu der Netflixserie Stranger Things. In 16-Bit-Grafik und klar an Spiele der 80-er angelehnt erkunden wir Hawkins. Für ein Gratisspiel bietet es auch ordentlich Content.  Es erinnert an stark an die alten Ableger der Legend of Zelda Reihe und ist ähnlich aufgebaut. Eine komplexe Spielwelt mit vielen Dungeons und Endbossen, die Waffen bzw. in Stranger Things neue Charaktere bringen.

Grafik und Spieldesign erinnern stark an die The Legend of Zelda-Ableger

Smartphone statt Laptop – Produktives Arbeiten

Andasch | 03.05.18 | / | Kommentieren
Unterwegs Musik hören, den Weg nachschauen und dann noch eben die Exceltabelle vom Seminar bearbeiten. Heutzutage mit unserem Smartphone kein Problem mehr. Apps helfen uns produktiver zu arbeiten und machen unser Smartphone zu einem mächtigen Werkzeug.

Arbeiten

Dokumente, Exceltabellen und Powerpoint-Präsentationen im Park mit'm Smartphone bearbeiten. Alles kein Problem mit Microsoft Word, Excel und Powerpoint. Das funktioniert auf dem Smartphone auch erstaunlich gut. Gerade mit einer externen Tastatur und einer Maus.  Die Ansicht wurde für das Smartphone-Display angepasst und alles kann in die und in OneDrive  Cloud geladen werden und ist somit später auch wieder am PC verfügbar.


Trello: Orga von unterwegs

Bei uns im Blog außerdem gerade das Organisationstool Nr 1: Trello. Mit Trello lassen sich schnell und einfach To-Do-Listen, Checklisten oder Erinnerungsboards eingerichten. Für Gruppen von Menschen lassen sich Boards auch teilen und so können alle gemeinsam daran arbeiten und sich gegenseitig uptodate halten, was genau gerade ansteht.
Auch für Blogger gibt es eine mobile App mit der sich recht einfach und unkompliziert Beiträge bearbeiten und schreiben lassen. Auch hier macht die externe Tastatur den Unterschied und sorgt für den richtigen Komfort.
Für digitale Nomaden, die auf mehrern Geräten arbeiten sind auch Cloud-Dienste unverzichtbar. Wie oben erwähnt synchronisiert OneDrive automatisch alle Microsoft Office Projekte und macht sie am PC zugänglich. Aber auch Sounddateien, Bilder, Videos oder anderes lässt sich dort ablegen und so von jedem Gerät weltweit nutzen. Es gibt neben OneDrive noch viele weitere (kostenlose) Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox.



Mit Audio Evolution Mobile lassen sich unterwegs ganze Beiträge produzieren
Auch Audiodateien lassen sich am Smartphone bearbeiten. Müssen Soundschnipsel nur geschnitten werden, lässt sich gut mit AuphonicEdit arbeiten. Für komplexere Projekte mit mehreren Spuren, um ganze Beiträge oder Umfragen schneiden zu können eignet sich Audio Evolution Mobile. Mit dieser App lassen sich mehrere Spuren verarbeiten, die Dateien können resampelt werden auf gängige Frequenzen wie 44100 Hz oder 48000 Hz und externe Audio-Interfaces können genutzt werden. Effekte wie Ein- und ausblenden, normalisieren und die Tonenhöhenänderung sind möglich. Die Lautstärke der einzlenen Spuren lässt sich separat einstellen. Kurz gesagt: Es bietet alles, was man für eine sinnvolle Audiobearbeitung braucht. Hier spielt eine externe Maus ihr volles Potential aus.
 
Für Audioaufnahmen reicht meiner Einschätzung nach die vorinstallierte Rekroder App. Wer aber noch ein bisschen mehr rausholen möchte, kann zum Smart Recorder greifen. Hier lassen sich detaillierte Einstellungen zu Aufnahmen machen. Mit einem guten externen Mikrofon lassen sich so radiojournalistisch-taugliche Aufnahmen machen.

Unterhaltung

Mit unseren Smartphones können wir aber nicht nur arbeiten. Sie bieten auch ne Menge Unterhaltung. Soziale Medien wie Instagram, Facebook oder Twitter kennen wir alle. Aber unser Smartphone lässt sich auch locker als Radio oder Fernseher nutzen.  Es gibt Mediatheken von jedem Radiosender und mit der Tagesschau App lassen sich die Nachrichten on Demand abrufen. Wer lieber liest kann sich auch die Nachrichten App vom Verlag seiner Wahl runterladen. Vom Spiegel bis zur Zeit gibt's im Playstore alles was das Herz begehert.
Ansonsten können Filme unterwegs mit Netflix oder Amazon Video gestreamt werden. Alternativ lassen sich Filme, Serien oder Videos auch als Datei auf das Smartphone ziehen.
 Musik gibt's beispielsweise über Spotify. Mittlerweile finden sich dort aber auch Hörbücher. Mit'm Aux-Kabel und ein paar Boxen lässt sich auch gleich das Küchenradio-Soundsystem easy ersetzen.
Natürlich können wir auf dem Smartphone auch zocken. Mehr dazu in Teil 4.

Und sonst so?

Mit der passenden App, geht so ziemlich alles mit unserem Smartphone. Mit der App IP Webcam beispielsweise lässt sich unser Smartphone als Webcam für unseren Computer nutzen. So kann sie für Skype-Telefonate oder sogar in der Open Broadcaster Software genutzt werden. Das Smartphone lässt sich als Wasserwaage benutzen oder als Strommessgerät für USB-Ausgänge mit der App Ampere. Mit Apps wie Kardiograph oder Herzfrequenz und Pulsmessgerät lässt sich sogar die Herzfrequenz relativ zuverlässig messen. Zum Spieleabend verabredet, aber die Würfel vergessen? Überhaupt gar kein Problem. Die App Dice kann verschiedene Würfel simulieren. Vom zweiseitigen bis zum hundertseitigen Würfel ist alles dabei und auch mehrere Würfel gleichzeitig können geworfen werden. Mich als kleiner Nerd hat vor allem beeindruckt, dass die App mithilfe der Unity-Engine produziert wurde (mit der beispielsweise auch Life is Strange: Before the Storm produziert wurde) und die tatsächliche Physik der Würfel, Lichteffekte und Schatten berechnet und nicht einfach Zufallszahlen ausgibt.
Für Pendler oder Vielflieger sind Fahrplanauskünfte und Ticket Apps nichts neues, aber auch Autofahrer können ihr Smartphone sinnvoll im Auto nutzen.


Mit Android Auto wird das Smartphone zum Navi. Dabei wird auf die Google eigenen Dienste wie Google Maps zurückgegriffen. In manchen Autos sind Docking Stations verbaut mit einem Display, an die mit einem USB-Kabel das Handy angeschlossen werden kann und dann als vollwertiges Auto-Unterhaltungssystem genutzt werden kann. Der Google Sprachassistent kann Musik suchen und abspielen, Fragen beantworten oder bestimmte Punkte in der Nähe suchen. Per Sprachbefehl lassen sich SMS oder Whatsapp-Nachrichten versenden und außerdem lässt sich auf verschiedene Apps zugreifen wie Spotify, Audible oder TuneInRadio. So lässt sich das volle Leistungsspektrum von Smartphones auch im Auto nutzen.





Smartphone statt Laptop – Sinnvolles Zubehör

Andasch | 26.04.18 | / | Kommentieren

In Teil 1 hab ich euch schon gezeigt, dass unsere Smartphones von Werk aus schon ganz schön was drauf haben. Videos werden von modernen Smartphones in FullHD (1080x1920 Pixel) aufgenommen und müssen sich wirklich nicht mehr hinter Camcordern verstecken und auch Fotos sehen fantastisch aus. Mit ein wenig Zubehör kann unser Smartphone aber noch viel mehr.

Bluetooth-Tastatur

Lange Texte auf dem Smartphone tippen kann ganz schön anstrengend werden. Auf dem Touchscreen fehlt das haptische Gefühl und irgendwie scheint mensch auch nie die Taste zu tippen, die er eigentlich will. So wird aus "nicht" schnell mal nixht. Ich persönlich bin berühmt für viele Vertippe in Whatsapp-Chats. Wer längere Texte auf dem Smartphone tippen will, sollte zu einer Bluetooth-Tastatur greifen. Damit lassen sich längere Texte wie zuhause am Computer tippen. Es gibt verschiedene Modelle. Ich war mit einem Modell für ca. 16 Euro sehr zufrieden. Die hat sogut wie nichts gewogen und war mit weniger als 30 cm in der Länge und 12 cm in der Breite recht kompakt.


Bluetooth-Maus

Ähnlich wie bei der Tastatur. Nicht das der Touchscreen 'ne doofe Idee war. Aber manchmal braucht mensch einfach ein wenig mehr Präzision. Eine Bluetooth-Maus gibt's für wenige Euro und lässt sich im Besten Fall nicht nur für das Smartphone, sondern auch für den Laptop nutzen. Mit dem Mausrad kann man dann auch bequem auf  Websiten scrollen oder unter Android die verschieden Homeebenen "durchwischen".


 

Mini-USB auf USB Adapter

Mal eben die Daten vom USB-Stick auf das Handy ziehen? Mit einem Mini-USB auf USB-Adapter kein Problem. So kann man auch ohne Kabel bequem Dinge transferieren oder seinen Speicherplatz bedarf auf dem Smartphone ein wenig senken. Aber insgesamt lassen sich viele USB-Geräte so auch am Smartphone nutzen.



Externes Mirkofon

Die Mikrofone die in Smartphones verbaut sind, reichen vollkommen aus für Telefonate oder Sprachnachrichten. Das Smartphone kann locker das Diktiergerät ersetzen und auch für viele Interviewsituationen ist es in Ordnung. Zumindest, solange man sich in Innenräumen befindet und der Hintergrund nicht zu laut ist. Gerade bei lautem Hintergrundgeräuschen oder lauter Musik übersteuert das Mikrofon und wir empfinden den Klang als blechern und verzerrt. Insgesamt unangenehm. Abhilfe schafft da ein externes Mikrofon. Da gibt es verschiedene Anbieter und Varianten. Ich möche keine Werbung machen und empfehle hier deswegen keins. Schau euch einfach an, was es so gibt und probiert verschiedene Mikros aus.  Die lassen sich dann für Audioaufnahmen oder auch für die Videoproduktion nutzen.


Audiokabel 3,5-mm-Klinkenstecker auf 2x Cinch-Stecker

Nichts besonderes, aber super sinnvoll. Der 3,5-mm-Klinkenstecker kommt an den Kopfhörerausgang des Telefons und die beiden rot-weißen Cinch-Stecker in eine Stereoanlage. So lässt sich unser Telefon als Radio oder als Streaminggerät nutzen. So hör ich zum Beispiel Radio, Podcasts oder Musik über meinen Lieblingsstreaming-Dienst in der Küche. Einfach am Verstärker angeschlossen und zack –  Radio. 

Stativ

Ein Stativ wird wohl meine nächste Investition. Jeder Fotograf oder Filmemacher wird einem bestätigen, dass ein Stativ unverzichtbar ist. Für stabile Aufnahmen kommen wir also nicht an einem daran vorbei. Es gibt beispielsweise Aufsätze für Smartphones, die auf handelsübliche Stative geklemmt werden können.

Smartphone statt Laptop – Einführung

Andasch | 19.04.18 | / | Kommentieren
Irgendwo in Marokko
In unserem Smartphone steckt mehr Rechenleistung, als in den Computern mit der die Mondlandung realisiert wurde. Das bestätigte der Amerikaner Dag Spicer der Zeit Online bereits 2002. Er ist Experte für die Computer, die in den für das Apollo-Mondlandungsprogramm entwickelt wurden.
(Quelle: http://www.zeit.de/2002/02/200202_stimmts.xml)

Trotzdem nutzen wir das Potential unserer kleinen Taschencomputer nicht aus. Whatsapp, mal ein Anruf und Facebook oder Instagramm. Vielleicht knipsen wir auch mal ein Foto.
Aber das war's im großen Ganzen auch.

Dabei können wir mit unseren Smartphones mittlerweile richtig produktiv arbeiten. Dafür gibt es viele Apps und Zubehör für's Smartphone. Eine Hausarbeit in der Wüste der Westsahara in Marokko schreiben? Kein Problem. Unterwegs mal eben 'ne Excel Kalkulation bearbeiten? Easy. Mittlerweile machen unsere Smartphones auch fantastische Fotos. Rechts ein Beispiel meines Mittelklasse-Smartphones Huawai X6.


Aber nicht nur anständige Fotos können unsere Smartphones. Auch kleinere Videoprojekte lassen sich mittlerweile mit dem Smartphone realisieren. Man braucht nicht immer den teuren Camcorder. Hier als Beispiel ein kurzer Zusammenschnitt aus Szenen von einem Bewerbungsvideo von mir.

Auch das Smartphone hat Videos in 1080 p drauf. Für das kleine Projekt zwischendurch, einen spontanen Vlog oder um Ereignisse festzuhalten, ist das Smartphone locker geeignet.

Mit ein bisschen Zubehör ist aber noch viel mehr drin. Und genau damit geht es nächste Woche weiter in Smartphone statt Laptop.

Soundcollage Djeema El-Fna

Andasch | 12.03.18 | / | Kommentieren
Djemaa El-Fna.. Sobald es dunkel ist, wird Marrakeschs Hauptplatz einem verrückten Ort voller Straßentheater, Ständen und Livemusik. Schon in der Dämmerung heizen Mofas und Karren durch die engen Gassen Marrakeschs zur großen Plaza. Seit 1050, als der Platz für öffentliche Exekutionen genutzt wurde, findet hier täglich Openair-Theater und Performances statt. Unesco ernannte den Platz 2001 zum „Masterpiece of World Heritage“. Unser Autor Andy war 2017 da und hat eine Sprachnachricht für eine Freundin aufgenommen. Jetzt hat er das Sprachmemo zusammengeschnippelt für eine Live-Reportage.


Häppchen: Das Tropenhaus an der Ruhr-Universität-Bochum

Andasch | 27.02.18 | / / | Kommentieren
Ein entspanntes Summen und Zierpen, das gleichmässige Rauschen eines kleinen Baches und warmfeuchtes Klima. Im Osten des botanischen Gartens, also gleich links vom Eingang, steht das Tropenhaus der RUB. Es ist eins von drei Gewächshäusern an der RUB. Für mich, besonders in den Wintermonaten, jedes mal ein kleiner Urlaub. Wenn einem bei nasskaltem, matschigen Herbstwetter der kalte Wind durch das Gesicht zieht und der graue kontrastlose RUB-Beton droht einen zu erschlagen, hilft mir eine kurze Auszeit bei angenehmen 22°, zwischen smaragdgrünen Tropenpflanzen und einer angenehm lebendig-gleichmässigen Klangkulisse.


Ob unterwegs auf dem Weg zur Arbeit, in der Raucherpause oder auf dem Klo. Unsere Häppchen sind kurze Texte für den kleinen Lese-Hunger zwischendurch - quasi das fast food unter unseren Blogtexten.
Andasch | 23.02.18 | / | Kommentieren
Verschwommener Blick, klebrige Flecken auf dem Boden. Eine leere Zigarettenschachtel beobachtet einsam das anonyme Treiben der Großstadt bei Nacht.