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Videos: NachtwindLive! vom 24.11.2017

Wir haben es mal wieder gemacht! Wir waren mit unserem Blog live auf der Bühne, haben unser Team und tolle Gäste zusammen geholt, um frischen Content für euch zu produzieren. Ganz nebenbei haben Andy und Jay die Stuntmen-Moderation erfunden, Tobi musste kritischem Druck standhalten, Hanna hat einen ihrer schönen Texte gelesen und auch hinter den Kulissen waren wir im vollen Einsatz.

Als Gäste hatten wir Christina Keilmann, Dramaturgin am KJT mit einem Filmprojekt mit Geflüchteten; Jens Eike Krüger, angehender professioneller Spaziergänger und Musiker und überhaupt alles; darüber hinaus noch Batman, als Daniel Buth, der im Kostüm für den " "Helden für Herzen e.V." einsteht. 

Ob der Einsatz sich gelohnt hat, könnt ihr in diesem ersten Paket Videos, gebündelt als fesche Playlist selbst überprüfen.



In den nächsten Tagen reichen wir auch noch einige der schönen Fotos nachreichen und die Interviews als Podcasts hocharbeiten. Wir wünschen viel Freude! 

Gesprächsstoff #005 - Musikpsychoanalyse

Glaubst du, dass man anhand der Musik, die jemand gerne hört, auf den Charakter rückschliessen kann? 

Jay sagt:

Die anderen können sich ihre Antworten klemmen. Da gibt es keinen Zweifel dran und da gibt es auch gar nichts zu besprechen. Die Musik die jemand gerne hört, spiegelt ganz sicher die Seele wieder. Nicht nur, welche Musikrichtung es ist. Am Ende haben die Texte ja doch auch einen Sinn, eine Stimmung und womit wir uns gerne berieseln sagen, erzählt alles über uns. Mein Musikgeschmack ist zum Beispiel eine Katastrophe und eine Herausforderung an jeden sensiblen Gehörgang. Und das passt zu mir. Provozieren, nerven, kratzen, auffallen. Das bin ich.

Wo Romano, Scooter, DCVDNS, Hadouken!, Ali As, Prophets of Rage, Angerfist und und und aus noch so verschiedenen verrufenen Musikrichtungen zusammenkommen, da bin ich. Und neugierig bin ich auch. "Dein Mix der Woche" ist die beste Funktion an Spotify, die Vorschläge von Last.fm habe ich damals gefeiert und in mein Leben übernommen.

Außerdem funktioniert es auch andersherum. Manche von uns entscheiden sich für Musikrichtungen, weil sie eine Subkultur beinhalten, die zu uns passt. Wir tragen die Klamotten und kaufen die passenden Festivaltickets. Das gibt Sicherheit. Das ist nice.



Tobi sagt:

Ich weiß nicht, ob Jay damit Recht hat. Nehmen wir mich als Beispiel.
Bei den Genres bin ich querbeet unterwegs. Momentan höre ich fast nur Reggae. Eine lockere, entspannte Musik, bei der man davon ausgehen könnte, dass ich eine ausgewogene Seele hätte, die nichts aus der Ruhe bringen könnte. Das trifft allerdings bei mir nicht zu.
Ich versuche zwar stets locker und ruhig zu sein, doch das gelingt mir nicht allzu häufig. Das heißt, dass wenn ich Rastafari- Sounds höre, habe ich nicht meine Seele im Ohr.
Auch textlich gibt es Differenzen. Reggae setzt sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander, was soweit auch bedingt auf mich zutrifft. Allerdings wird oft der Genuss von Marihuana für gut befunden und glorifiziert, was ich genau gegenteilig sehe.
Im Metal nicht anders. Kirchen anzünden oder auf einem Piratenschiff über die Weltmeere schippern und literweise Rum süffeln passt auch nicht sonderlich zu mir.


Was jedoch richtig ist ist, dass man anhand der Musik auf die Laune einer Person schließen kann. Glaube ich zumindest.
Auch hier ziehe ich mich wieder als Beispiel ran: Wenn ich stocksauer bin, höre ich fiesen Metal mit Blastbeats und Gitarrengeschrammel.
Geht es mir gefühlsmäßig mies ist Tom Waits mein treuster musikalischer Wegbegleiter.

Es kann sein, dass man aufgrund der Musik auf den Charakter schließen kann, sicher bin ich mir da allerdings mal so überhaupt nicht. Ebenso wenig, ob ich die Frage, die im Raum stand, beantwortet habe.


Andy sagt:

"Sag mir was du hörst und ich sage dir, wer du bist". Früher, als ich jünger war, dachte ich das gilt. Ich dachte, ich könne den Musikgeschmack von Leuten einigermassen einschätzen, wenn ich sie kenne. Oder andersrum: Rede ich mit jemandem über Musik, merke ich sehr schnell wie derjenige tickt. Mittlerweile glaube ich nicht, dass das stimmt. Ich denke Musik und Charakter hängen nur über irgendwelche Stereotypen zusammen. Wer Rock hört sei rebellisch und cool und raucht und wer Jazz hört ist intellektuell und versiert.
Ich glaube bestenfalls lässt sich Musik dazu nutzen zu analysieren, was für ein Bild ein Mensch von sich zeichnen möchte. Was er möchte, wie andere ihn wahrnehmen.

Ich wär nicht ich, hätte ich nicht kurz geschaut, was sagt die Wissenschaft über diesen Zusammenhang. Erstaunlicherweise gibt es nicht soviel Forschung zu diesem Gebiet, wie man vermuten würde. Und meine Kurzrecherche gibt mir in Teilen tatsächlich Recht.


Quelle: Müller, Renate: Musikalische Sozialisation und Identität. Ergebnisse einer computergestützten Befragung
mit dem klingenden Fragebogen - In: Schoenebeck, Mechthild von [Hrsg.]: Entwicklung und Sozialisation
aus musikpädagogischer Perspektive. Essen : Die Blaue Eule 1998, S. 57-74. - (Musikpädagogische
Forschung; 19) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-91976


Hanna sagt:

Wenn mensch einen vielseitigen Musikgeschmack hat, kann mensch einen sehr vielseitigen Charakter
haben, oder auch NICHT.
Soll heißen: Ich denke nicht, dass wir am Musikgeschmack anderer Bezug zu deren Charakter nehmen können. Ich höre zum Beispiel von Metal über Musical zu Schlager zurück über Punkrock und wieder hin zu House so ziemlich alles.
Wenn daraus jetzt andere Rückschlüsse zu meinem Charakter ziehen würden, fänd ich das ziemlich oberflächlich. Nicht jeder, der Metal hört, ist der krasse, böse Draufgänger (eigentlich fast niemand, wenn ich mal das letzte WACKEN revue passieren lasse..).
Nicht jeder der Schlager hört, fährt jedes Jahr zum Ballermann.
Ich mag diese Klischees nicht, die über den Musikgenres schweben und ein Klischee sollte erst recht nicht auf einen Charakter angepasst werden!
Musik ist etwas Freies und das sollte sie auch bleiben. Wir lernen uns über Musik und Konzerte aber auch kennen und dann können wir ja selbst rausfinden, wie der Charakter des anderen ist, anstatt das von vorne herein über dessen Musikgeschmack zu analysieren.
Oder wir fragen nach seinem/ihrem Lieblingssong und dessen Bedeutung, da findet sich dann sicher auch viel über den Charakter eines Menschen, wenn wir uns über Gespräche kennenlernen.



Häppchen: Comics mal anders

Andasch | 20.11.17 | / | 2 Kommentare
Bei Comics denken wir immer an die großen Superhelden: Spiderman, Batman und Superman. Durch das Marvel Cinematic Universe vielleicht auch an Ironman, Antman und so weiter. Aber Comics lesen ja eigentlich nur Kinder oder Nerds. Mittlerweile vielleicht auch einfach Hardcorefans der verschiedenen Universen. Comics haben aber soviel mehr zu bieten. 

Ich möchte heute in aller Kürze nur meinen Lieblingscomic vorstellen. Der hat nichts mit Superhelden zutun. Er ist melanchonisch und spielt in einer Welt ohne Magie oder Superkräfte. Nur eine WG und ihre Bewohner.
Tim Gaedke erlaubt seinen Figuren in Punchdrunk einfach da zu sein. Keine große Heldenreise, keine Lösung. Am Ende ist nichts groß anders, aber es ist doch ziemlich viel passiert. Wie im echten Leben halt..




Häppchen: Ruhrgebietsflair

Andasch | 09.10.17 | / | 3 Kommentare
Schon oft hab ich mich gefragt, was genau ich jemandem zeigen kann, der mich aus dem Ausland besuchen kommt. Auf den ersten Blick versteht man den Pott einfach nicht. Wie kann ich ihm/ihr diese kontraintuitive Schönheit zeigen: Dieses pulsierende Leben, diese Betongraue in-die-Fresse-Ästhetik. Ihr wisst schon.
Klar, man kann sone Touri-Tour machen. Einmal ab in die verschiedenen Industrieparks: Westpark in Bochum, Landschaftspark in Duisburg, vielleicht 'n Abstecher ins Bergbaumuseum oder ins Gasometer. Aber haben wir dann wirklich das Ruhrgebiet erlebt? Keine Ahnung.
Irgendwie nicht.
Der Pott ist für mich mehr als all die schlafenden Industrieriesen. Mehr als Bergbau, Currywurst und Herbert Grönemeyer. Es ist, als würde unter all dem Beton Leben fließen und pochen. Es gibt Kultur und Kunst und Musik. 'Ne riesige Poetry- Slam- Szene, viele freie Theater, ne lebendige Musikszene. Egal ob Hip-Hop, Drum 'n' Bass oder Alternativerock. Im Ruhrgebiet findest du alles.
Irgendwann im August habe ich in Essen einen Ort gefunden, der für mich dieses Ruhrgebietsflair irgendwie repräsentiert. Ich hab in Esssen-Frohnhausen einen Döner bei Atilla Döner gegessen. Es war noch angenehm warm und ich konnte in kurzer Hose draußen sitzen. Es war ein guter Tag. Vor dem Laden hatte der Besitzer wacklige Stühle und Tische gestellt. Drei oder vier Meter von mir entfernt, rauschte die A40 vor sich hin. Laut und gleichmässig. Wäre ich aufgestanden, hätte ich auf sie runterschauen können. Von meinem Sitzplatz  aus verwehrte mir aber eine blanke graue Betonmauer die Aussischt. Nach dem Essen trank ich einen türkischen Tee. Direkt vor mir war eine Straße. Ein alter Mann lief seiner Frau hinterher und brüllte etwas. Dann drehte er sich um, sah mich an und sagte: "Eins hab ich gelernt: Frauen und Bussen läuft man nicht hinterher". Dann blieb sie stehen und er lief doch hinterher. Beide brüllten sich dann an. Aber irgendwie liebevoll. Ich weiß es klingt verrückt aber das war wunderschön.
Dieser Wille, allen Widrigkeiten zum Trotz, es schön zu haben, diese eigene Ästethik von Ehrlichkeit und brüllender Liebe und gleichmäßigen lauten Rauschen von Autobahnen...das ist Ruhrpott. Klar, kann man draußen am Kanal in Venedig sitzen und es ist schön. Das ist wirklich nicht schwer. Aber trotz all dem grauen Beton, lauten Geräuschen, Armut und Asiromantik, den Willen zu haben, es irgendwie schön zu machen. Scheiße, das ist Ruhrpott. Das dachte ich so, als ich an meinem Tee schlürfte, die Sonne meine Arme warm machte und mich wunderte, was würde ich Freunden aus dem Ausland zeigen, um ihnen das Ruhrgebiet zu erklären. Vermutlich wäre das ein Ort.

Schlecht

Jura-Examen. 250 Studenten. Ja, Studenten und nicht diese genderneutrale Studierendenscheiße. 250 Studenten und 25 Strafgesetz-Repetitorienbücher. Das sind 10 %. Es ist 23:43. Die Bibliothek ist leer. Ich gehe zum Regal mit allen 25 Büchern darin. Als ich ein Buch herausnehme, quietscht das grau-bläulich lackierte billige Metallregal laut. In meiner Tasche befindet sich abgepackte Scheiße. Heute morgen habe ich einen Topf auf meine Toilettenschüssel gelegt, so dass die Henkel auf dem Sitz liegen und die Öffnung in die Toilette ragt. Dann hab ich reingekackt und die Scheiße in einen Frischhaltebeutel gesteckt. Mit ein paar Plastikhandschuhen hole ich jetzt ein bisschen Scheiße aus dem Beutel und schmiere 24 der 25 Bücher voll. Eins nehme ich mit.



Stuttgart. Könnte aber auch jede andere Stadt sein. Urbane Räume sind alle gleich. Breiartiges Erbrochenes. Grauer Matsch mit undefinierbarer Konsistenz. Irgendwie flüssig, irgendwie fest. Städte sind kalt. Wie der Beton aus dem sie gebaut sind. 7.00 Uhr. Ich friere mir den Arsch ab. Meine Füße sind schon ganz taub und ich werde wach. All die Wichser gehen arbeiten. Diese geleckten Flachpfeifen. In lauten Stöckelschuhen und mit lächerlichen Rollkoffern, die höllisch laut sind sobald sie über diese geriffelten Pflastersteine am Bahnhof rollen. Ich finde eine weggeworfene Kippe. Sie ist plattgetreten. Ich sammle sie auf und zünde sie an. Ein paar Jugendliche Kanaken gehen an mir vorbei, und erzählen sich was in ihrer Dreckssprache. Dann lachen sie. Einer kommt zur mir und klaut meinen Becher mit Geld drin.
14.00 Uhr. Scheiß Tag. Ich sitze immernoch am Bahnhof. Ich trinke eine Fanta-Korn-Mische. Sie schmeckt abgesstanden und hat keine Kohlensäure mehr. Plötzlich erkenne ich einen der Dreckskanaken von heute morgen wieder. Er kommt auf mich zu und hält mir den Becher hin. Ich kann erkennen, dass ein 20 Euro Schein drin ist. Er hält ihn mir entgegen und murmelt etwas von Entschuldigung. Ich sehe, wie er vergeblich versucht sein Gesicht wegen meinem Geruch nicht zu verziehen. Er würgt zwischendurch sogar ein wenig.  Ich packe seinen Arm und schreie: "Hilfe, der klaut mein Geld!" Der Kanake schaut sich ängstlich um und versucht sich loszureißen. Ich beiße in seinen Arm und versuche seine Uhr zu klauen. Er tritt mir gegen die Brust. Viele Leute gucken. Keiner macht was. Der Junge lässt den Becher fallen. Ich reiße nochmal an seiner Uhr. Sie fällt auf den Boden und das Glas darauf zerspringt. Der Dreckskanake hat Angst und rennt weg. Ich habe 20 Euro und eine neue Uhr.



Vorstandssitzung. Der Dieselskandal setzt dem Geschäft zu. Irgendein inkompetenter Trottel hat's vermasselt. Wir beschließen mehrere Großspenden an Politiker, Funktionäre und die Medien. Insgesamt mehrere Zehnmillionen Euro. Es gibt Mettbrötchen, stereotypisch wie es sich gehört aber auch Kaviar. Mit Meerrettich. Wir entlassen einige Hundert Mitarbeiter. Den Fond für die Abfindungen hatten wir schon vor einigen Jahren angelegt. Er zählt somit nichts ins Geschäftsjahr und korrigiert unsere Bilanz. Ich bin zufrieden. Ich glaube heute ficke ich meine Frau. Vielleicht kauf ich mir aber auch einfach nur ne neue Uhr. Dann muss ich heute Abend zumindest nicht so tun, als würde mich ihr Gelaber interessieren.


Vor wenigen Stunden haben wir uns kennengelernt. Er hat mir in der siffigen Club-Toilette einen geblasen. Es hat sehr penetrant nach Pisse gestunken. Er kniete auf dem feuchten Boden und nahm meinen Schwanz in den Mund, während ich halbherzig stöhnte. Ich mein, er war nicht schlecht, aber heute ging es mir um etwas anderes als billige Befriedigung mit einem Fremden. Während er meinen Schwanz lutschte, sah ich mir die graue Toilettentür an. An einigen Stellen war sie gelb-bräunlich verfärbt. Wahrscheinlich hatte irgendein Halbstarker im Suff, dort ein wenig rumgekokelt. Genüsslich schmatze der Typ, als er meinen Schwanz tief in seinen Mund schob. Zwischendurch versuchte er Blickkontakt herzustellen und schielte gierig hoch. Ich packte dann seinen Hinterkopf und drückte ihn rabiat auf mein Geschlechtsteil. Ein bisschen Sperma landete auf seinem schwarzen Pulli. Er wischte es weg, aber es blieb ein klebrig, glitschiger zwei-Finger großer Fleck.
Ich bat ihn, mit mir heim zu gehen. Es war beinahe Fünf. Die Stadt war noch dunkel. Es hatte geregnet und einige dreckige Pfützen haben sich gebildet. Immer wieder kamen uns Betrunkene entgegen, die schrien und gröhlten. Einer rief irgendwas von Hure und warf seine halbvolle Bierflasche auf die Straße. Das zerspringedene Glas hatte einen angenehm basslstigen Klang, als sie auf der Straße zersprang. Das Klirren hallte durch die stille Nacht. Morgen würde irgendein armer Wicht die Scherben aufsammeln müssen. Vielleicht würde sogar jemand nichtsahnend mit seinem Auto durchfahren und einen Platten kassieren. Bei jedem unserer Schritte entstand ein feuchtes Fopp-Geräusch. Als wir eine kleine Gasse passierten, ziehe ich ihn hinein und fummele wild an seiner Hose herum. Ich sehe die Gier und Geilheit in seinen Augen aufblitzen. Wie wild, fängt er an mich zu küssen, haucht in mein Ohr und beißt in meine Unterlippe. Ich drehe mich um. Er küsst meinen Hals. Ich nehme seine Hände und führe sie an meine Hose. Seine war bereits heruntergerutscht. Während er hektisch versucht meine Hose zu öffnen, greife ich in meine Jackeninnentasche. Ich bin mir sicher, er dachte zu diesem Zeitpunkt ich suche nach einem Kondom. Ich drehe mich schnell um und schiebe ein Messer zwischen seine Rippen, Meine Klinge tauchte komplett in sein Fleisch. Ich hoffe sowohl seine Lunge, als auch sein Herz erwischt zu haben. Ich steche noch einige Male auf ihn ein. Es ist ganz mühelos. Ich liebe diesen metallischen Eisengeruch, wenn soviel Blut vergossen wird. Ich steche solange auf ihn ein, bis ich ganz außer Atem bin. Ich war so konzentriert, dass ich ganz vergessen habe dem Typen in seine Augen zu gucken. Scheiße. Das ist doch das Beste. Der Augenblick, wenn der Gegenüber voller Schrecken realisiert, dass er statt nem Fick gerade ein Messer in den Körper gerammt bekommen hat. Meistens dauert es einige Sekunden bis er es merkt. Die Zeit bleibt dann fast stehen. Die Pupillen werden dann ganz groß und sie versuchen sich zu wehren. Meistens ist es aber zu spät und sie sind schon zu schwach. Irgendwann merkt man, wie das Leben aus den Augen weicht. Die Augen werden dann ganz starr und jegliche Dynamik verschwindet aus den Pupillen. Fuck, ich habs verkackt. Richtig befriedigend war das jetzt nicht.

Podcast: Gamescom 2017

Andasch | 26.08.17 | / / | Kommentieren

Die Gamescom ist die größte Videospielmesse der Welt. Ich durfte im diesen Jahr zum ersten Mal als Journalist dabei sein und habe mich mit meinem Mitbewohner Tim mal über die Ankündigungen und ausgesuchte Spiele unterhalten. Hört doch mal rein.



Erinnerungen

Andasch | 25.08.17 | | Kommentieren
Ich sortiere. Ich schmeiße weg und behalte. Ich kuratiere.
Was ist wichtig? Was ist Müll? Was verdient zu bleiben und was ist wertlos?
Ich fühle mich seltsam. Ich habe schon lange nicht mehr aufgeräumt. Ich habe Tomte angemacht. Ich weiß, füchterlich pathetisch. Aber es fühlt sich passend an. Trennen von Erinnerungen, erinnert werden an die Vergangenheit. Nostalgie, ein bisschen Schmerz und ein komisches Gefühl. Mir fällt auf, ich kann mich nicht von Dingen trennen. Dabei war die Aufgabe doch einfach: Einen Schrank ausmisten. Tschüß Biochemie, hallo Journalismus. Hallo neues Leben, byebye altes Leben.

Ich nehme Dinge in die Hand. Jedes Teil ist wie ein kleiner Flashback. Eine Eintrittkarte in die Tiefen meiner Hippocampi. Ich entdecke ein Schaubild. Ich hab es dir gemalt, als wir uns gestritten hatten. Dabei kann ich doch gar nicht malen. Aber ich wollte dir zeigen, wie ich mich fühle. Wie ich diese ganze Situation wahrnehme. Du hast sehr viel gedacht. Ich wohl sehr wenig. Dabei sage ich immer, ich zerdenke alles.





Ich finde Aufzeichnungen. Mehrere Blöcke voll mit Notizen von chemischen Strukturen. Organische Chemie. Mechanismen und Syntheseanalysen. Ich verstehe sie kaum noch. Aber wenn ich darauf blicke: Flashback. Ich erinnere mich, wie ich wochenlang gelernt hatte. Wie ich in Sporthose den Vollhardt, mein Chemiebuch, in der Küche meiner WG wälzte. 1452 Seiten. Und ich habe sie gelesen. Durchgearbeitet. Notizen beim Lesen gemacht und die Aufgaben bearbeitet. Zweimal, vielleicht sogar zweieinhalbmal. In der Küche und in der Bib. Während OC I hatte ich sogar noch bei Mama gewohnt. Ich erinnere mich an einen Abend. Ich lernte bis tief in die Nacht. Es war 2, vielleicht 3 Uhr oder später, ich weiß es nicht mehr. Ich machte Feierabend. Ich ging auf den Balkon und es war wunderbar ruhig. In der Woche schliefen alle Menschen um diese Uhrzeit, zumindest in diesem Vorrort. Ich rauchte eine Zigarette, meine Mama schlief auf der anderen Seite der Wohnung.
Das ist fast 5 Jahre her. Glaube ich.
Eine Zigarette in Bochum-Höntrop. Meine Mutter wohnt dort nicht mehr. Verrückt. Irgendwie.

Ich entdecke Kataloge. Auslandssemester. Neuseeland und Australien. Schon nach der Schule hatte ich mir Kram für Work & Travel bestellt. Im Studium dachte ich über ein Auslandssemester oder ein Praktikum nach. April 2016. Solange ist das gar nicht her. Verrückt, wie schnell sich Pläne ändern. Wie schnell sich Leben ändern. Wie Dinge passieren. Irgendwann, irgendwann werde ich meine Reise noch bekommen.

Ein Foto aus dem Labor. Es ist während des physikalisch-chemischen Praktikums im 4. Semester entstanden.  Ich hatte damals angefangen meine Fühler auszustrecken, über den Tellerrand zu blicken und hatte einen Kurs für analoge schwarz-weiß Fotografie und die Entwicklung im Labor belegt. Im Labor des Physikalisch-chemischen Praktikums habe ich ein Foto geschossen. Ich mag es immernoch sehr gerne. Ich erinnere mich noch an die Verzweiflung, die ich gespürt habe. Jede Woche, als ich versuchte die Protokolle zu schreiben. Es war eine aufwendige statistische Aufarbeitung nötig.  Ich hatte mit einem meiner besten Freunde, häufig die Nächte durchgearbeitet mit gelegentlichen Skype Telefonaten. Am Ende hat es doch rigendwie geklappt, weil es klappen musste. Aber an dieses "Ich weiß nicht weiter. Ich weiß nicht was ich hier schreiben soll, wie ich das Aufarbeiten muss und morgen ist Deadline. Das pack ich nie"-Gefühl. Daran erinnere ich mich noch sehr gut. 


Weitere Aufzeichnungen. Bilder von Gelelektrophoresen. Ich erinnere ich, wie ich diese Aufzeichnungen im Park machte. Ich erinnerte mich an die Vorlesung und die Umstände. An mein Auf- und Ablaufen in der Wohnung und das Abfragen von mir selbst im Geist. An die Fragen und die unglaubliche Arbeit, die in diesem Gekritzel steckt. Laborbücher. Aufzeichnungen für die mündliche Prüfung. Das Gefühl als ich zum zweiten Mal durchgefallen war, bevor ich für einen Monat nach Neuseeland gegangen bin. Wie ich motiviert in die Prüfung kam mit dem Gefühl gut vorbereitet gewesen zu sein und grandios scheiterte. Obwohl ich viel wusste. Wie ich völlig verzweifelt nach Hause kam und um elf Uhr morgens Bier trank und einen Joint rauchte. Wie ich zum ersten Mal fast aufgab.

Ich entdecke Aufzeichnungen von Biochemie I. Neben der mündlichen Prüfung, die einzige Klausur in der ich durchgefallen bin, bei der es sich nicht um einen Freischuss gehandelt hat und ich nicht noch im selben Semester wiederholen konnte. Ich erinnere mich wie ich ein Jahr später all die verdammten Metabolismus-Kreisläufe auswendig lernen musste. All die Mechanismen dieser verfluchten Enzyme, wie sie welchen Stoff, wie spalteten. Wie ich dort hart arbeitete, um am Ende unter den magischen 2,5-Schnitt für den Master zu kommen.  Ich erinnere mich an das glorreiche Semester, in dem ich eine 1,3 in Biochemie III schrieb, eine 1,0 in Onkologie und Physikalische Chemie I wiederholte und statt einer 4,0 eine 1,7 schrieb. Darauf bin ich bis heute sehr stolz, denn es war Fleißarbeit. Pathetisch-wissenschaftlich ausgedrückt: Mit proportional steigendem Leid und Selbstdiziplin stieg die Note.
 Ich schaffte am Ende nicht nur die erforderliche 2,4, sondern sogar die Abschlussnote 2,3. Das war ein sehr hart erarbeiteter Sieg. Aber ein Sieg. 

Das Expose zu meiner Bachelorarbeit. Ich erinnere mich, wie viel Spaß die Bachelorarbeit gemacht hat. Wieviel Herzblut ich darein gesteckt hatte. Ich erinnere mich, wie ich an einem Tag bis 23 Uhr im Labor blieb. Alleine und arbeitete, weil es Spaß machte und ich das Gefühl hatte, irgendwas zu bewirken. Wie ich Kaffe trank als ich auf meinen Westernblot wartete und im Büro eine Folge Dr. Hosue streamte. Wie ich aus dem fünften Stock auf den Campus RUB hinabschaute als es bereits dunkel war und nur einzelne Fenster beleuchtet waren. Draußen fiel Schneeregen. Fast wie im Film. Ich erinnere mich auch an den Schreibprozess. An die ganzen Orte, an dem ich sie schrieb. In der Badewanne, am Küchentisch meiner Tante in Ennepetal, an meinem Computer. Ich erinnere mich an die Recherche und die experimentellen Rückschläge. Aber auch an die gute Zeit mit meinen Kollegen. Außerdem erinnere ich mich an die erste Maus, die ich getötetet habe.


Ich sortiere. Ich schmeiße weg und behalte. Ich kuratiere.
Was ist wichtig? Was ist Müll? Was verdient zu bleiben und was ist wertlos? Mir fällt auf, ich kann mich nicht von Dingen trennen. Dabei war die Aufgabe doch einfach: Einen Schrank ausmisten. Tschüß Biochemie, hallo Journalismus. Hallo neues Leben, byebye altes Leben. Es ist wohl tatsächlich ein Abschied von Biochemie.

Ich weiß, es mag albern klingen. Aber diese Dinge sind Teil von mir. Jeder Block, jeder Zettel, alles. Es fühlt sich an, als würde ich Schlüssel wegwerfen. Schlüssel zu Erinnerungen. Die Türen fallen zu und ich werde sie vielleicht nie wieder öffnen können.

Meine kleine konstruierte Wirklichkeit. Ich fange an zu sortieten. Ich hefte Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören. Ich verändere meine Vergangenheit. Wenn ich diesen Ordner in ein paar Jahren nochmal in die Hand nehme, werde ich nicht wissen, dass ich er aus zwei verschiedenen Dingen besteht. Ich habe Angst zuviel zu verändern und zuviel zu vergessen.
Ich schmeiße Aufzeichnungen weg.Quasi Wissen. Es fühlt sich an, als würde ich Bücher verbrennen.

Ich lege einen Ordner an: "Biochemie-Handwerk". Ich sammle Protokolle. Dieses Wissen gab es nicht in Büchern. Man hat sie im Labor von seinem Betreuern mitgeteilt bekommen oder selbst durch Ausprobieren erfahren. Oft wusste man zwar wie eine Methode theoretisch funktionierte, aber wie das praktisch durchzuführen war, stand auf einem anderen Blatt. Das ist wertvolles Wissen, dass es zu bewahren gilt, sagt mein Kopf. Außerdem findest du solche detaillierten Protokolle nur selten im Netz. Vielleicht irgendwann, wenn es mich wieder in ein Labor zieht, werde ich froh sein diese Protokolle behalten zu haben.
Die zahlreichen ausgedruckten Publikationen sind unsortiert wertlos. Brauche ich etwas, kann ich es mit Recherche im Netz finden. Die Publikationen kommen also weg. Wie ein Blinder, der Blindenschrift liest, fühle ich ein letztes Mal mit meiner Hand über die Seiten. Ich erinnere mich nocheinmal wie ich diese Paper las. In der Uni, in der Sonne im Westpark oder kurz vor knapp in der Bahn.

Ich blättere durch vollgeschriebe Collegeblöcke. Jedes Mal ein kleiner Flashback. Jedes Mal Überwindung, sie wegzuschmeißen. Bücherverbrennung. Einschmelzen von Schlüsseln. Jedes Mal dieses Gefühl in meiner Brust. Es fühlt sich an wie der kleine Burder von Lampenfieber.

Ich finde einen Brief von dir. Du hast ihn geschrieben, bevor du nach Neuseeland bist. Du hast ein Foto von uns, bevor wir zusammen waren hineingetan. Wir lachen. Es ist ein schönes Foto. Auf die Rückseite hast du I love you mit einem Herz gekritzelt. Ich finde auch einen Brief von dir aus Neuseeland. Ich packe sie in den "wichtige Erinnerungen-Umschlag". Meine Hände zittern ein bisschen und ich habe Pudding-Knie. Immernoch, nach fast anderthalb Jahren. Auch verrückt. Vielleicht ist es auch normal, wenn man solange zusammen war und geballte Emotion auf Papier gebannt wiederentdeckt. Wer weiß. Außerdem hab ich mich mit dem Ende von uns nie wirklich beschäftigt. Ich hab e mir seitdem einfach soviel Dinge vorgenommen, dass ich keine Zeit hatte, mich damit zu beschäftigen. Ich find Trauerarbeit doof.

Ich finde eine Abfrage Liste und gehe sie durch. Das meiste weiß ich noch. Wenn auch nicht detailiert genug für eine richtige Klausur.
Ich finde eine Ausgabe der Spektrum der Wissenschaft von Dezember 1982. Ich hatte sie mal auf bei einem Trödelhändler mit meiner Exfreundin gekauft. Darin enthalten waren einige (nun natürlich überholte) Publikationen der Neurowissenschaften. Ich hatte schon immer eine Schwäche für auf Papier gebanntes Wissen..


Ein Dinosaurier Malbuch. Das habe ich von einem Professor bekommen, bevor ich zur Schule gegangen bin. Meine Oma hat dort geputzt und mich manchmal mitgenommen. Ich erinnere mich, dass ich mich dabei gelegentlich mit ihm unterhalten habe. Er war schon sehr alt, zumindest habe ich das damals so wahrgenommen. Ich erinnere mich noch wie meine Mutter irgendwann behauptete, er sagte sei sei sehr klug. Er hatte mir dieses Dinosaurier-Malbuch geschenkt. Es zeigt Schritt für Schritt, wie man Dinosaurier zeichnet. Ich glaube ich hatte mich oft über Dinosaurer mit ihm unterhalten. Ich finde zwei, drei weitere Dinge als ich ein Kind war. Ich muss grinsen.

Ich finde weitere Dinge von Dir. Bilder von uns. Briefe und Postkarten. Ich überfliege sie kurz. Ich bin überfordert. Ich habe Herzrasen. Ich hasse das. Es fühlt sich wie Angst an. Warum sollte ich Angst haben? Ich zittere und meine Beine sind schwach. Ich geh aus der Wohnung und atme im Treppenhaus ein paar mal tief ein und wieder aus. Ich werde diese Spannung nicht los. Ich gehe zum Kiosk und kaufe Blättchen und Tabak. Ein schlechtes Zeichen. Ich hab seit zwei Monaten keinen Tabak mehr besessen. Meine Wohnung ist voll mit Kram. Fotos und Briefen. Erinnerungen und Papier. Ich habe es beim sortieren in der ganzen Wohnung verteilt. Ich rauche und kann nicht weitermachen. Ich kann kaum tippen. Ich wünschte ich hätte den Schrank niemals aufräumen wollen.

Ich will nicht in der Mitte aufhören und drehe alle Fotos von dir um. Ich widme mich zuerst den unwichtigen Sachen und schmeiße weitere Collegeblöcke und Briefe von irgendwelchen Institutionen weg, von dennen ich dachte die seien vielleicht wichtig. Waren sie nicht. Ich sortiere die leergeworden Ordner und Folien in entsprechende Fächer in meinen Schrank.
Schmeiße viel Biochemie-Kram weg. Alle Erinnerungen von dir tue ich in meine "wichtige Erinnerungen-Umschlag".

Wissenschafts-Häppchen: Der Geruch von Büchern


Als Schreiberlinge versuchen wir häufig Szenen detailiert und lebendig zu erzählen. Wir versuchen alle Sinne miteinzubeziehen. Wenn unser Protagonist also beispielsweise versucht einem historischem Geheimniss auf die Spur zu kommen und für die Recherche in die alte Bibliothek, zum Beispiel im King College in Cambridge geht, versuchen wir, alles um ihn herum zu beschreiben. Das Knarren der alten Holzdielen unter dem abgerockten und rotverblassten Teppich, der bereits bessere Tage gesehen hat. Das dämmrige Licht, das durch die farbigen, kunstvoll mossaikartig zusammengesetzeten Fensterscheiben scheint. Die alte Dame am Eingang, die einen streng anschaut, weil man sich zu laut bewegt und die vielen hölzernen Wendeltreppen, die zu den oberen Stockwerken führen. Und natürlich der süßlich pregnante Duft von alten Büchern, der im Raum hängt. Der Duft von alten Büchern riecht nach.. nach.. wonach eigentlich?

Wissenschaftler haben versucht herauszufinden, was den Geruch von alten Büchern ausmacht. Was genau riechen wir da und wie kommt das zustande?
Klar ist, es muss ein Gas sein, sonst würde es nicht an den Rezeptoren in unserer Nase ankommen. Wenn man sich Bücher anschaut, wird man erkennen sie bestehen hauptsächlich aus Papier. Ich weiß, um das zu erkennen, braucht man kein naturwissenschaftliches Studium. Aber  dann weiß man eventuell, dass Papier aus Cellulose und Lignin besteht. Außerdem weiß man das Chemie niemals still steht. Ständig finden Reaktionen statt, wenn auch manchmal nur sehr, sehr langsam.

Struktur von Lignin Foto: CC0
Lignin zerfällt. Wie man hier sehen, kann ist Lignin ein riesiges Molekül. Das bedeutet, die Möglichkeit an entstehenden Molekülen ist riesig. Ich will euch hier nicht weiter mit den chemischen Details langweilen. Es soll ja nur ein Häppchen werden. Ich möchte es an dieser Stelle also abkürzen,ohne aber den kleinen Hinweis, dass jedes Buch verschieden ist und natürlich auch ein wenig anders riecht und mehrere Hundert Moleküle dafür verantwortlich sind, also die prominentesten Moleküle vorstellen.






Die Oxidation, also die Reaktion mit dem Luftsauerstoff, führt zum Zerfall von Lignin und führt unteranderem zu folgenden Produkten:

Ausgewählte Produkte des Zerfalls von Lignin;  Stukturformeln: Andreas


 Interessanter Nebeneffekt der Oxidation von Lignin, also dem Zerfall durch Luftsauerstoff, ist die gelbe Verfärbung der Seiten. Häufig entstehen nämlich auch Säuren, die das Papier dann verfärben.

Wem das Häppchen Hunger auf mehr gemacht hat, sollte sich die (englischen) Orginal Publikationen anschauen.

Strlic, Matija; Thomas, Jacob; Trafela, Tanja; Cséfalvayová, Linda; Kralj Cigić, Irena; Kolar, Jana; Cassar, May (2009): Material degradomics: on the smell of old books. In: Analytical chemistry 81 (20), S. 8617–8622

Clark, Andrew J.; Calvillo, Jesse L.; Roosa, Mark S.; Green, David B.; Ganske, Jane A. (2011): Degradation product emission from historic and modern books by headspace SPME/GC-MS: evaluation of lipid oxidation and cellulose hydrolysis. In: Analytical and bioanalytical chemistry 399 (10), S. 3589–3600.


Ob unterwegs auf dem Weg zur Arbeit, in der Raucherpause oder auf dem Klo. Unsere Häppchen sind kurze Texte für den kleinen Lese-Hunger zwischendurch - quasi das fast food unter unseren Blogtexten.