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Jay Nightwind | 05.02.18 | / / / | 1 Kommentar

Häppchen: "Pixelart"-GIFs selbst erstellen mit Piskel

Andasch | 08.01.18 | / | Kommentieren
Heute morgen hab ich ein Video auf Facebook gesehen. Eine Filmszene aus dem neuen Star Wars in Pixelart. Das sah fantastisch aus und ich habe mich gefragt: "Kann ich das auch?"
Also habe angefangen zu recherchieren, was es denn für Möglichkeiten gibt selbst Animationen in dem charmanten Pixelart-Stil zu erstellen und wurde schnell fündig.

Das kostenlose und Open-Source-basierte Programm Piskel ermöglicht einfache bis komplexe Animationen selbst zu bauen. Die können dann als GIF oder PNG abgespeichert, hochgeladen und an Freunde geschickt werden. Die Animationen können entweder direkt im Browser oder per App auf dem Computer erstellt werden. Eine mobile Version gibt es zurzeit aber leider noch nicht.

Ich habe das Programm getestet und es lässt sich super einfach bedienen. Ein, zwei Komfortfunktionen vermisse ich, wie zum Beispiel das "rückgängig machen" wiederherzustellen. Insgesamt ist das Programm aber fantastisch und ich kann es nur jedem, der selbst mal kleine Animationen bauen will ans Herzlegen. Die Animationen auf der Piskel-Website sehen schon ziemlich krass aus. Meine ersten Versuche sind dagegen noch wirklich rudimentär.








Vor einiger Zeit hatte Jay schonmal erklärt, wie man mit einer XBoxOne einfach GIFs erstellt.

Videos: NachtwindLive! vom 24.11.2017

Wir haben es mal wieder gemacht! Wir waren mit unserem Blog live auf der Bühne, haben unser Team und tolle Gäste zusammen geholt, um frischen Content für euch zu produzieren. Ganz nebenbei haben Andy und Jay die Stuntmen-Moderation erfunden, Tobi musste kritischem Druck standhalten, Hanna hat einen ihrer schönen Texte gelesen und auch hinter den Kulissen waren wir im vollen Einsatz.

Als Gäste hatten wir Christina Keilmann, Dramaturgin am KJT mit einem Filmprojekt mit Geflüchteten; Jens Eike Krüger, angehender professioneller Spaziergänger und Musiker und überhaupt alles; darüber hinaus noch Batman, als Daniel Buth, der im Kostüm für den " "Helden für Herzen e.V." einsteht. 

Ob der Einsatz sich gelohnt hat, könnt ihr in diesem ersten Paket Videos, gebündelt als fesche Playlist selbst überprüfen.



In den nächsten Tagen reichen wir auch noch einige der schönen Fotos nachreichen und die Interviews als Podcasts hocharbeiten. Wir wünschen viel Freude! 

Gesprächsstoff #005 - Musikpsychoanalyse

Glaubst du, dass man anhand der Musik, die jemand gerne hört, auf den Charakter rückschliessen kann? 

Jay sagt:

Die anderen können sich ihre Antworten klemmen. Da gibt es keinen Zweifel dran und da gibt es auch gar nichts zu besprechen. Die Musik die jemand gerne hört, spiegelt ganz sicher die Seele wieder. Nicht nur, welche Musikrichtung es ist. Am Ende haben die Texte ja doch auch einen Sinn, eine Stimmung und womit wir uns gerne berieseln sagen, erzählt alles über uns. Mein Musikgeschmack ist zum Beispiel eine Katastrophe und eine Herausforderung an jeden sensiblen Gehörgang. Und das passt zu mir. Provozieren, nerven, kratzen, auffallen. Das bin ich.

Wo Romano, Scooter, DCVDNS, Hadouken!, Ali As, Prophets of Rage, Angerfist und und und aus noch so verschiedenen verrufenen Musikrichtungen zusammenkommen, da bin ich. Und neugierig bin ich auch. "Dein Mix der Woche" ist die beste Funktion an Spotify, die Vorschläge von Last.fm habe ich damals gefeiert und in mein Leben übernommen.

Außerdem funktioniert es auch andersherum. Manche von uns entscheiden sich für Musikrichtungen, weil sie eine Subkultur beinhalten, die zu uns passt. Wir tragen die Klamotten und kaufen die passenden Festivaltickets. Das gibt Sicherheit. Das ist nice.



Tobi sagt:

Ich weiß nicht, ob Jay damit Recht hat. Nehmen wir mich als Beispiel.
Bei den Genres bin ich querbeet unterwegs. Momentan höre ich fast nur Reggae. Eine lockere, entspannte Musik, bei der man davon ausgehen könnte, dass ich eine ausgewogene Seele hätte, die nichts aus der Ruhe bringen könnte. Das trifft allerdings bei mir nicht zu.
Ich versuche zwar stets locker und ruhig zu sein, doch das gelingt mir nicht allzu häufig. Das heißt, dass wenn ich Rastafari- Sounds höre, habe ich nicht meine Seele im Ohr.
Auch textlich gibt es Differenzen. Reggae setzt sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander, was soweit auch bedingt auf mich zutrifft. Allerdings wird oft der Genuss von Marihuana für gut befunden und glorifiziert, was ich genau gegenteilig sehe.
Im Metal nicht anders. Kirchen anzünden oder auf einem Piratenschiff über die Weltmeere schippern und literweise Rum süffeln passt auch nicht sonderlich zu mir.


Was jedoch richtig ist ist, dass man anhand der Musik auf die Laune einer Person schließen kann. Glaube ich zumindest.
Auch hier ziehe ich mich wieder als Beispiel ran: Wenn ich stocksauer bin, höre ich fiesen Metal mit Blastbeats und Gitarrengeschrammel.
Geht es mir gefühlsmäßig mies ist Tom Waits mein treuster musikalischer Wegbegleiter.

Es kann sein, dass man aufgrund der Musik auf den Charakter schließen kann, sicher bin ich mir da allerdings mal so überhaupt nicht. Ebenso wenig, ob ich die Frage, die im Raum stand, beantwortet habe.


Andy sagt:

"Sag mir was du hörst und ich sage dir, wer du bist". Früher, als ich jünger war, dachte ich das gilt. Ich dachte, ich könne den Musikgeschmack von Leuten einigermassen einschätzen, wenn ich sie kenne. Oder andersrum: Rede ich mit jemandem über Musik, merke ich sehr schnell wie derjenige tickt. Mittlerweile glaube ich nicht, dass das stimmt. Ich denke Musik und Charakter hängen nur über irgendwelche Stereotypen zusammen. Wer Rock hört sei rebellisch und cool und raucht und wer Jazz hört ist intellektuell und versiert.
Ich glaube bestenfalls lässt sich Musik dazu nutzen zu analysieren, was für ein Bild ein Mensch von sich zeichnen möchte. Was er möchte, wie andere ihn wahrnehmen.

Ich wär nicht ich, hätte ich nicht kurz geschaut, was sagt die Wissenschaft über diesen Zusammenhang. Erstaunlicherweise gibt es nicht soviel Forschung zu diesem Gebiet, wie man vermuten würde. Und meine Kurzrecherche gibt mir in Teilen tatsächlich Recht.


Quelle: Müller, Renate: Musikalische Sozialisation und Identität. Ergebnisse einer computergestützten Befragung
mit dem klingenden Fragebogen - In: Schoenebeck, Mechthild von [Hrsg.]: Entwicklung und Sozialisation
aus musikpädagogischer Perspektive. Essen : Die Blaue Eule 1998, S. 57-74. - (Musikpädagogische
Forschung; 19) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-91976


Hanna sagt:

Wenn mensch einen vielseitigen Musikgeschmack hat, kann mensch einen sehr vielseitigen Charakter
haben, oder auch NICHT.
Soll heißen: Ich denke nicht, dass wir am Musikgeschmack anderer Bezug zu deren Charakter nehmen können. Ich höre zum Beispiel von Metal über Musical zu Schlager zurück über Punkrock und wieder hin zu House so ziemlich alles.
Wenn daraus jetzt andere Rückschlüsse zu meinem Charakter ziehen würden, fänd ich das ziemlich oberflächlich. Nicht jeder, der Metal hört, ist der krasse, böse Draufgänger (eigentlich fast niemand, wenn ich mal das letzte WACKEN revue passieren lasse..).
Nicht jeder der Schlager hört, fährt jedes Jahr zum Ballermann.
Ich mag diese Klischees nicht, die über den Musikgenres schweben und ein Klischee sollte erst recht nicht auf einen Charakter angepasst werden!
Musik ist etwas Freies und das sollte sie auch bleiben. Wir lernen uns über Musik und Konzerte aber auch kennen und dann können wir ja selbst rausfinden, wie der Charakter des anderen ist, anstatt das von vorne herein über dessen Musikgeschmack zu analysieren.
Oder wir fragen nach seinem/ihrem Lieblingssong und dessen Bedeutung, da findet sich dann sicher auch viel über den Charakter eines Menschen, wenn wir uns über Gespräche kennenlernen.



Häppchen: Comics mal anders

Andasch | 20.11.17 | / | 2 Kommentare
Bei Comics denken wir immer an die großen Superhelden: Spiderman, Batman und Superman. Durch das Marvel Cinematic Universe vielleicht auch an Ironman, Antman und so weiter. Aber Comics lesen ja eigentlich nur Kinder oder Nerds. Mittlerweile vielleicht auch einfach Hardcorefans der verschiedenen Universen. Comics haben aber soviel mehr zu bieten. 

Ich möchte heute in aller Kürze nur meinen Lieblingscomic vorstellen. Der hat nichts mit Superhelden zutun. Er ist melanchonisch und spielt in einer Welt ohne Magie oder Superkräfte. Nur eine WG und ihre Bewohner.
Tim Gaedke erlaubt seinen Figuren in Punchdrunk einfach da zu sein. Keine große Heldenreise, keine Lösung. Am Ende ist nichts groß anders, aber es ist doch ziemlich viel passiert. Wie im echten Leben halt..




Häppchen: Ruhrgebietsflair

Andasch | 09.10.17 | / | 3 Kommentare
Schon oft hab ich mich gefragt, was genau ich jemandem zeigen kann, der mich aus dem Ausland besuchen kommt. Auf den ersten Blick versteht man den Pott einfach nicht. Wie kann ich ihm/ihr diese kontraintuitive Schönheit zeigen: Dieses pulsierende Leben, diese Betongraue in-die-Fresse-Ästhetik. Ihr wisst schon.
Klar, man kann sone Touri-Tour machen. Einmal ab in die verschiedenen Industrieparks: Westpark in Bochum, Landschaftspark in Duisburg, vielleicht 'n Abstecher ins Bergbaumuseum oder ins Gasometer. Aber haben wir dann wirklich das Ruhrgebiet erlebt? Keine Ahnung.
Irgendwie nicht.
Der Pott ist für mich mehr als all die schlafenden Industrieriesen. Mehr als Bergbau, Currywurst und Herbert Grönemeyer. Es ist, als würde unter all dem Beton Leben fließen und pochen. Es gibt Kultur und Kunst und Musik. 'Ne riesige Poetry- Slam- Szene, viele freie Theater, ne lebendige Musikszene. Egal ob Hip-Hop, Drum 'n' Bass oder Alternativerock. Im Ruhrgebiet findest du alles.
Irgendwann im August habe ich in Essen einen Ort gefunden, der für mich dieses Ruhrgebietsflair irgendwie repräsentiert. Ich hab in Esssen-Frohnhausen einen Döner bei Atilla Döner gegessen. Es war noch angenehm warm und ich konnte in kurzer Hose draußen sitzen. Es war ein guter Tag. Vor dem Laden hatte der Besitzer wacklige Stühle und Tische gestellt. Drei oder vier Meter von mir entfernt, rauschte die A40 vor sich hin. Laut und gleichmässig. Wäre ich aufgestanden, hätte ich auf sie runterschauen können. Von meinem Sitzplatz  aus verwehrte mir aber eine blanke graue Betonmauer die Aussischt. Nach dem Essen trank ich einen türkischen Tee. Direkt vor mir war eine Straße. Ein alter Mann lief seiner Frau hinterher und brüllte etwas. Dann drehte er sich um, sah mich an und sagte: "Eins hab ich gelernt: Frauen und Bussen läuft man nicht hinterher". Dann blieb sie stehen und er lief doch hinterher. Beide brüllten sich dann an. Aber irgendwie liebevoll. Ich weiß es klingt verrückt aber das war wunderschön.
Dieser Wille, allen Widrigkeiten zum Trotz, es schön zu haben, diese eigene Ästethik von Ehrlichkeit und brüllender Liebe und gleichmäßigen lauten Rauschen von Autobahnen...das ist Ruhrpott. Klar, kann man draußen am Kanal in Venedig sitzen und es ist schön. Das ist wirklich nicht schwer. Aber trotz all dem grauen Beton, lauten Geräuschen, Armut und Asiromantik, den Willen zu haben, es irgendwie schön zu machen. Scheiße, das ist Ruhrpott. Das dachte ich so, als ich an meinem Tee schlürfte, die Sonne meine Arme warm machte und mich wunderte, was würde ich Freunden aus dem Ausland zeigen, um ihnen das Ruhrgebiet zu erklären. Vermutlich wäre das ein Ort.

Schlecht

Jura-Examen. 250 Studenten. Ja, Studenten und nicht diese genderneutrale Studierendenscheiße. 250 Studenten und 25 Strafgesetz-Repetitorienbücher. Das sind 10 %. Es ist 23:43. Die Bibliothek ist leer. Ich gehe zum Regal mit allen 25 Büchern darin. Als ich ein Buch herausnehme, quietscht das grau-bläulich lackierte billige Metallregal laut. In meiner Tasche befindet sich abgepackte Scheiße. Heute morgen habe ich einen Topf auf meine Toilettenschüssel gelegt, so dass die Henkel auf dem Sitz liegen und die Öffnung in die Toilette ragt. Dann hab ich reingekackt und die Scheiße in einen Frischhaltebeutel gesteckt. Mit ein paar Plastikhandschuhen hole ich jetzt ein bisschen Scheiße aus dem Beutel und schmiere 24 der 25 Bücher voll. Eins nehme ich mit.



Stuttgart. Könnte aber auch jede andere Stadt sein. Urbane Räume sind alle gleich. Breiartiges Erbrochenes. Grauer Matsch mit undefinierbarer Konsistenz. Irgendwie flüssig, irgendwie fest. Städte sind kalt. Wie der Beton aus dem sie gebaut sind. 7.00 Uhr. Ich friere mir den Arsch ab. Meine Füße sind schon ganz taub und ich werde wach. All die Wichser gehen arbeiten. Diese geleckten Flachpfeifen. In lauten Stöckelschuhen und mit lächerlichen Rollkoffern, die höllisch laut sind sobald sie über diese geriffelten Pflastersteine am Bahnhof rollen. Ich finde eine weggeworfene Kippe. Sie ist plattgetreten. Ich sammle sie auf und zünde sie an. Ein paar Jugendliche Kanaken gehen an mir vorbei, und erzählen sich was in ihrer Dreckssprache. Dann lachen sie. Einer kommt zur mir und klaut meinen Becher mit Geld drin.
14.00 Uhr. Scheiß Tag. Ich sitze immernoch am Bahnhof. Ich trinke eine Fanta-Korn-Mische. Sie schmeckt abgesstanden und hat keine Kohlensäure mehr. Plötzlich erkenne ich einen der Dreckskanaken von heute morgen wieder. Er kommt auf mich zu und hält mir den Becher hin. Ich kann erkennen, dass ein 20 Euro Schein drin ist. Er hält ihn mir entgegen und murmelt etwas von Entschuldigung. Ich sehe, wie er vergeblich versucht sein Gesicht wegen meinem Geruch nicht zu verziehen. Er würgt zwischendurch sogar ein wenig.  Ich packe seinen Arm und schreie: "Hilfe, der klaut mein Geld!" Der Kanake schaut sich ängstlich um und versucht sich loszureißen. Ich beiße in seinen Arm und versuche seine Uhr zu klauen. Er tritt mir gegen die Brust. Viele Leute gucken. Keiner macht was. Der Junge lässt den Becher fallen. Ich reiße nochmal an seiner Uhr. Sie fällt auf den Boden und das Glas darauf zerspringt. Der Dreckskanake hat Angst und rennt weg. Ich habe 20 Euro und eine neue Uhr.



Vorstandssitzung. Der Dieselskandal setzt dem Geschäft zu. Irgendein inkompetenter Trottel hat's vermasselt. Wir beschließen mehrere Großspenden an Politiker, Funktionäre und die Medien. Insgesamt mehrere Zehnmillionen Euro. Es gibt Mettbrötchen, stereotypisch wie es sich gehört aber auch Kaviar. Mit Meerrettich. Wir entlassen einige Hundert Mitarbeiter. Den Fond für die Abfindungen hatten wir schon vor einigen Jahren angelegt. Er zählt somit nichts ins Geschäftsjahr und korrigiert unsere Bilanz. Ich bin zufrieden. Ich glaube heute ficke ich meine Frau. Vielleicht kauf ich mir aber auch einfach nur ne neue Uhr. Dann muss ich heute Abend zumindest nicht so tun, als würde mich ihr Gelaber interessieren.


Vor wenigen Stunden haben wir uns kennengelernt. Er hat mir in der siffigen Club-Toilette einen geblasen. Es hat sehr penetrant nach Pisse gestunken. Er kniete auf dem feuchten Boden und nahm meinen Schwanz in den Mund, während ich halbherzig stöhnte. Ich mein, er war nicht schlecht, aber heute ging es mir um etwas anderes als billige Befriedigung mit einem Fremden. Während er meinen Schwanz lutschte, sah ich mir die graue Toilettentür an. An einigen Stellen war sie gelb-bräunlich verfärbt. Wahrscheinlich hatte irgendein Halbstarker im Suff, dort ein wenig rumgekokelt. Genüsslich schmatze der Typ, als er meinen Schwanz tief in seinen Mund schob. Zwischendurch versuchte er Blickkontakt herzustellen und schielte gierig hoch. Ich packte dann seinen Hinterkopf und drückte ihn rabiat auf mein Geschlechtsteil. Ein bisschen Sperma landete auf seinem schwarzen Pulli. Er wischte es weg, aber es blieb ein klebrig, glitschiger zwei-Finger großer Fleck.
Ich bat ihn, mit mir heim zu gehen. Es war beinahe Fünf. Die Stadt war noch dunkel. Es hatte geregnet und einige dreckige Pfützen haben sich gebildet. Immer wieder kamen uns Betrunkene entgegen, die schrien und gröhlten. Einer rief irgendwas von Hure und warf seine halbvolle Bierflasche auf die Straße. Das zerspringedene Glas hatte einen angenehm basslstigen Klang, als sie auf der Straße zersprang. Das Klirren hallte durch die stille Nacht. Morgen würde irgendein armer Wicht die Scherben aufsammeln müssen. Vielleicht würde sogar jemand nichtsahnend mit seinem Auto durchfahren und einen Platten kassieren. Bei jedem unserer Schritte entstand ein feuchtes Fopp-Geräusch. Als wir eine kleine Gasse passierten, ziehe ich ihn hinein und fummele wild an seiner Hose herum. Ich sehe die Gier und Geilheit in seinen Augen aufblitzen. Wie wild, fängt er an mich zu küssen, haucht in mein Ohr und beißt in meine Unterlippe. Ich drehe mich um. Er küsst meinen Hals. Ich nehme seine Hände und führe sie an meine Hose. Seine war bereits heruntergerutscht. Während er hektisch versucht meine Hose zu öffnen, greife ich in meine Jackeninnentasche. Ich bin mir sicher, er dachte zu diesem Zeitpunkt ich suche nach einem Kondom. Ich drehe mich schnell um und schiebe ein Messer zwischen seine Rippen, Meine Klinge tauchte komplett in sein Fleisch. Ich hoffe sowohl seine Lunge, als auch sein Herz erwischt zu haben. Ich steche noch einige Male auf ihn ein. Es ist ganz mühelos. Ich liebe diesen metallischen Eisengeruch, wenn soviel Blut vergossen wird. Ich steche solange auf ihn ein, bis ich ganz außer Atem bin. Ich war so konzentriert, dass ich ganz vergessen habe dem Typen in seine Augen zu gucken. Scheiße. Das ist doch das Beste. Der Augenblick, wenn der Gegenüber voller Schrecken realisiert, dass er statt nem Fick gerade ein Messer in den Körper gerammt bekommen hat. Meistens dauert es einige Sekunden bis er es merkt. Die Zeit bleibt dann fast stehen. Die Pupillen werden dann ganz groß und sie versuchen sich zu wehren. Meistens ist es aber zu spät und sie sind schon zu schwach. Irgendwann merkt man, wie das Leben aus den Augen weicht. Die Augen werden dann ganz starr und jegliche Dynamik verschwindet aus den Pupillen. Fuck, ich habs verkackt. Richtig befriedigend war das jetzt nicht.

Podcast: Gamescom 2017

Andasch | 26.08.17 | / / | Kommentieren

Die Gamescom ist die größte Videospielmesse der Welt. Ich durfte im diesen Jahr zum ersten Mal als Journalist dabei sein und habe mich mit meinem Mitbewohner Tim mal über die Ankündigungen und ausgesuchte Spiele unterhalten. Hört doch mal rein.